Zuletzt gesehen

  • Ich fand ihn auch gut, mir fehlte aber ein bisschen Spannung und auch etwas Action. Die HFR-3D lohnte sich aber wieder voll und ganz, die Bilder waren einfach unglaublich. Smaug war für mich das Highlight.. sogar mit deutscher Synchro Gänsehaut gehabt. Für Fans zu empfehlen. Der Mega-Cliffhanger am Ende wirkt aber wie ein Schlag in die Fresse. Wie soll man das ein Jahr aushalten?

  • Ich muss enttäuschen: Auch ich find den zweiten Teil ganz gut. Kann da nicht so wie beim Ersten nur drüber meckern. Sicher es gibt Stellen, die sind ein wenig daneben (das ganze Auftreten von Legolas zum Beispiel - ebenso Tauriel von der ich wirklich noch nie was gehört habe. Weder im Herrn der Ringe, noch im Hobbit, dem Silmarillion, Nachrichten aus Mittelerde oder dem Buch der verlorenen Geschichten) aber diesmal lässt sich das meiner Ansicht nach mit dem gesamten "Feeling" des Films ganz gut vereinbaren.
    Auch gibts imho immer noch ein Problem das im ersten Teil schon ganz massiv war, aber irgendwie vergisst man das schneller, weil man doch recht tief im "Rausch" des Films ist.
    Dabei meine ich folgendes: Es gibt immer wieder Stellen, die sind im Buch relativ ausführlich und lang andauernd (die Geschichte mit Beorn, die schon angesprochen wurde zum Beispiel) im Film wurden diese dann ziemlich abgekürzt und sehr schnell behandelt. Grundsätzlich kein Ding, klar ist halt ein Film. Das Problem für mich ist dann aber, dass im Vergleich dazu Teile die im Buch überhaupt nicht stehen dann sehr lang ausgebreitet werden. Das stört mich irgendwie.
    Aber hey: Als Film fand ichs wirklich toll und es hat mir gefallen!
    Übrigens mein erster 3D Film im Kino. Bin da bis heute immer drum rum gekommen. Macht Kopfschmerzen - aber das wars Wert ;).


    Erinnert sich übrigens noch jemand daran, ob diese ganzen Kämpfe in Esgaroth eigentlich wirklich stattgefunden haben? Orks dort? Kili zurückgelassen? Das ist mir irgendwie total fremd... Muss ich wohl doch den Hobbit nochmal lesen. Oder hat sich PJ da nur wieder "dichterische" Freiheiten erlaubt? Das fände ich dann schon ziemlich blöd. Vor allem wenn man die weitere Handlung mit den Zwergen so vor Augen hat (schwer das zu schreiben ohne zu Spoilern, darum will ich da jetzt mal nicht weiter drauf eingehen).


    Naja, bin jedenfalls gespannt auf den 3. Teil und sehe dem positiver entgegen als jetzt dem zweiten.


    Achja: PJ soll doch bitte, bitte, bitte das Silmarillion verfilmen! Die Schlachten da sind so fett, da müsste er nicht mal was dazu erfinden um Action zu haben. Der Sturz von Gondolin und Ecthelion, der 7 Balrogs erschlägt. Feanor, der als mächtigster aller Elben mitten in ein Heer reitet, dass größer ist als alles was Sauron je zusammen hatte und dort zwar im Kampf gegen viele Balrogs fällt, aber nicht begraben wird, weil sein Geist so heiß brennt, dass sein Körper zu Asche zerfällt als er stirbt. Turin (aka Neithan ;) ) der eine unglaublich traurige Lebensgeschichte hat, an deren Ende er den Vater der Drachen ersticht, sich dann aber aus Verzweiflung in sein Schwert stürzt... hach ja. Wer muss da noch Legolas reindichten, der auf toten Orks surft?! :ugly:
    Allerdings wird das wohl als eine Geschichte unverfilmbar sein - schade. Serie vllt? ;)

  • Wem nach einer Komödie, die nicht total albern ist, zumute sein sollte, lege ich noch "Alles eine Frage der Zeit" (OT: About Time) ans Herz. Die Hauptfigur Tim erfährt an seinem 21ten Geburtstag von seinem Vater, dass es allen männlichen Mitgliedern seiner Familie möglich ist in der Zeit zurückzureisen und andere Entscheidungen zu treffen (quasi einen Autosave laden). Gesagt, getan wird auch gleich nochmal die letzte Silvesterparty erlebt und alles ein bisschen besser gemacht. Mit der neu gewonnen Fähigkeit versucht Tim nun in London eine Freundin zu finden.
    Ich hab den Film gestern morgen geguckt und musste einige male wirklich sehr laut lachen und trotz einigen Szenen, in denen die Hauptfigur sich ziemlich dusselig anstellt, kam bei mir zumindest kein Gefühl von fremdschämen auf. Das lag unter anderem an den gut ausgearbeiteten Dialogen und dem fehlenden draufrumgereite, wenn mal wieder was in die Hose gegangen ist. Aber das ist ja auch die Idee des Films: Kurz die Zeit zurückspulen und ausprobieren, ob es nicht besser geht.

  • Klingt gut. Sehr beneidenswert diese Fähigkeit ;)
    -
    Hat btw schon jemand den Walter Mitty Film gesehen? Der zieht mich ja sehr an. Hab allerdings gelesen, dass man den unbedingt im Kino schauen sollte, weil der einfach von den riesigen Dokumentarfilm-ähnlichen Aufnahmen lebt.
    Da ich in den letzten Jahren etwa 1x pro Jahr ins Kino gehe, sieht das also bei mir eher schelcht aus...

  • zu "Alles eine Frage der Zeit" (OT: About Time):


    Hab den Film auch gerade gesehen. Gefällt mir sehr gut. Es gibt ein zwei "Logik"-Lücken, aber ansonsten unterhaltsam, witzig und ein wenig lebensbejahend (auf positive nicht ganz so aufdringliche Art wie manch anderer Film).

    »Arguing on the internet is like running in the special olympics. Even if you win, you're still retarded.«

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Eardilix ()

  • Silmarillion verfilmen wäre der Hit. Hab mir das vor 2-3 Jahren erst als Hörspiel (mit Gandalfsynchronstimme) angehört, immer mal ein Kapitel und fand es sehr sehr interessant. Allerdings nur wenn man HDR Fan ist, sonst könnt es zäh sein denk ich mir.


  • Die Summe meiner einzelnen Teile


    Der Film ist zwar schon 2 gute Jahre alt, aber heut vormittag gesehen. Vorweg: Bitte nicht den Trailer angucken, ich habs zum Glück nicht getan und erst danach und er nimmt im Prinzip alles schon Vorweg, ganz schreckliche Spoilergefahr...


    Spoilerfreie Handlung: Hauptfigur Martin ist ein scheinbar hochbegabter Mathematiker, gerade zu besessen von Zahlen und vielleicht auch etwas genial. Trotzdem oder gerade deswegen (wer weiß das schon nech) hat er fortgehend stärkere psychische Probleme....Alkohol, Depressionen etc. und wird für einige Zeit in einer psychiatrischen Ambulanz untergebracht.
    Später wird er wieder entlassen, doch nicht nur aus der Ambulanz, sondern auch sein alter Job ist weg. Die Personalos haben Bedenken wegen seiner Robustheit und entlassen ihn. Seine Verlobte verlässt ihn ebenfalls. Ohne Job und Frau, dafür aber mit großen Schulden, greift er wieder zur Flasche und wird letztendlich vom Gerichtsvollzieher aus seiner neuen kleinen Wohnung geschmissen und landet auf der Straße und ist damit obdachlos.


    Ohne Geld und völlig abgekoppelt von seiner alten Welt lebt er auf der Straße und lernt einen 10 Jährigen russischen/ukrainischen obdachlosen Jungen kennen (Victor), der völlig alleine ist, da seine Mutter kurz zuvor starb.
    Martin und Victor beginnen sich anzufreunden und landen aus der Flucht heraus letztendlich im Wald, wo die beiden völlig alleine leben und sich aus Ästen und geklauten Bauplanen eine Hütte bauen....


    ---------


    Mir hat der Film richtig gut gefallen, ich finde allerdings auch grundsätzlich die Filme von Hans Weingartner durchweg gut. Man denke da an "Die fetten Jahre sind vorbei" oder "Free Rainer". Und gerade auch "Das weisse Rauschen"; dieser Film zeigt imho die eindrucksvollste Darstellung einer Psychose, die ich bisher in Filmen so gesehen habe (und wenn man sich "Das weisse Rauschen" mit Kopfhörern alleine im Dunkeln reinzieht, der wird selber dabei auch ziemlich psychotisch, nicht unbedingt für jeden angenehm).
    Aber hier gehts ja um diesen Film: Schauspielerisch sehr stark. Der Film lebt im Prinzip von Peter Schneider als Martin und natürlich von der Figur von Victor. Der Junge schauspielert nach meinen Sinnen in manchen Szenen etwas over the top, aber gut, ist ja auch noch jung. Man kann aber nicht meckern.


    Ein sehr rührender, ruhiger und ehrlicher Film. Er ist leise und das muss er auch sein. Dennoch auch ein paar Lachmomente dabei. Viel mehr will ich nicht schreiben. Wer mit den bisherigen Filmen von Weingartner halbwegs was anfangen konnte, der wird auch hier gut bedient sein. Und der Rest auch.


    Hat mir gut gefallen. Ich hab in letzter Zeit generell deutlich mehr deutsche Produktionen gesehen, da ich irgendwie festgestellt habe, dass ich die amerikanische & teilweise britische Serien- und Filmlandschaft deutlich besser kenne und mir dadurch auch einiges entgeht.
    Deswegen haut mal ruhig ein paar Tipps raus....deutsche Filme, die gut sind und vielleicht etwas unter dem Radar laufen. ::]:


    8,5 / 10

  • Hat btw schon jemand den Walter Mitty Film gesehen? Der zieht mich ja sehr an. Hab allerdings gelesen, dass man den unbedingt im Kino schauen sollte, weil der einfach von den riesigen Dokumentarfilm-ähnlichen Aufnahmen lebt.
    Da ich in den letzten Jahren etwa 1x pro Jahr ins Kino gehe, sieht das also bei mir eher schelcht aus...



    Gestern angeschaut. Ein schöner Film. Nicht unbedingt überragend gut (also keine 9/10+) aber schon ein bisserl besonders.
    Hätte ich Ben Stiller jedenfalls nicht zugetraut, dass der Film so wenig Kommödie ist. In einigen Kritiken steht sogar er spiele den Walter Mitty zu ernst. Finde ich nicht. Meiner Meinung nach ists genau richtig.
    Sicherlich sind immer wieder Szenen etwas übertrieben (nicht übertrieben lustig, sondern er erlebt teilweise schon besonders viel auf seiner Reise ;) ).
    Ob man ihn unbedingt auf der Kinoleinwand sehen muss, weiss ich nicht. Sicher kommen die Landschaftsaufnahmen da schon besonders gut - aber es sind dann doch nicht soooo viele, wie ich erwartet hätte. Insofern kann man sich das durchaus auch (in HD!) daheim anschauen.


    Gestern Abend direkt im Rausch des Films, hab ich eine 8/10 auf IMDB eingetragen. Jetzt würde ich eventuell nur 7/10 sagen. Nehmen wir hier, da wir ja nicht dem Zwang grader Zahlen unterworfen sind, eine 7,5/10 und sind damit auch recht nah an IMDB (7,6) drann.


    Von mir gibts auf jeden Fall eine Empfehlung!


  • Hab den Film jetzt auch mal geguckt. Trifft es ziemlich gut was BoP schreibt. Dabei ist das Buch an sich überhaupt nicht lang. Man kann es ohne größere Probleme an zwei Abenden durchlesen (auf Deutsch hätte ich es eventuell sogar an einem geschafft). Problem ist einfach, dass gerade die Schlachten vom tiefen strategischen Denken Enders leben. Während im Buch dann auch mal die Absichen eines Manövers erklärt werden, sieht man im Film nur das eigentliche Manöver, dafür deutlich länger. Im nachhinein frage ich mich auch wie man auf die Idee kommen kann ein Buch zu verfilmen was zu einem Großteil aus Gedanken der Hauptfigur besteht. Eigentlich hat die Geschichte an sich eher was von der Handlung eines (guten) Animes. Als Filmmaterial eher ungeeignet.

  • Weiss nicht ob ich das schon erwähnt habe, aber ich hatte das Buch ja schon vor einiger Zeit gelesen und den Film dann (zum Glück) nur per Stream angeschaut. Das heisst, ich habe angefangen ihn anzuschauen. Irgendwie fand ich den so schlecht, dass ich nach der ersten halben Stunde ausgemacht hab. Allein schon total unglaubwürdige Schauspieler fand ich.

  • Ich schreib hier mal was zu den Oskars.


    Inside Llewyn Davis - nicht gesehen.
    American Hustle - fand ihn okay, allerdings auch nicht wirklich supertolle. die schauspieler sind gut aber verglichen mit
    12 jears a slave irgendwie weniger sehenswert. 12yas war für mich aber auch nur ein okay film. sich anzusehen lohnt sich vielleicht wegen der oskargewinnerin und fassbender. das ende war mir zu kitschig und der gesichtsausdruck vom hauptdarsteller war imo immer gleich - sogar noch bei den oskars...
    Dallas Buyers Club - bisher nicht gesehen, Oskar für Haupt und Nebenrolle muss ich das wohl nachholen.
    The Wolf of Wall Street - noch nicht gesehen , will den schon die ganze zeit rein gehen. hoffe er ist gut. hätte leonardo nen oskar gegönnt.

  • Habs mir gestern - bzw heut morgen - auch angeschaut :) 
    Ich hab zwar beide Filme nicht gesehen, aber nach allem was ich mitbekommen hab, hat wohl McConaughey den Oskar schon durchaus verdient für den Film. Klar, Leo hätte mans gegönnt und verdient hätte ers alle mal für die ganzen Filme die er abliefert, aber nachdem halt dann doch Einzelleistungen bewertet werden, soll Dallas Buyers Club wohl schon sehr stark gewesen sein.
    Übrigens hat McConaughey in beiden Filmen mitgespielt ;)


    Gravity muss ich mir dann jetz auch mal anschauen, der scheint ja fast der Gewinner des Abends gewesen zu sein.

  • Für Gravity braucht man imo ein sehr großen TV und guten Sound. Der Film ist mal was anderes - extrem dünne Story , dafür recht cool in Szene gesetzt. Die Schlussszene ist musikalisch unfassbar gut unterstützt. Ich fand auch das sandra bullock das ganze sehr gut gespielt hat - aber ich glaube auch die muss man irgendwie mögen. Ein paar der Leute mit denen ich den Film gesehen hatte fanden ihn recht schwach.


    Ich hab inzwischen Dallas Buyers Club gesehen. Hat mir nicht gefallen, war recht langatmig. typischer oskar film - schwarzer behinderter obdachloser der von weißer mutti adoptiert wird - für so eine message muss man einfach abstimmen. sonst geht ja gar keiner in den film. Überzeugt haben die beiden in ihren rollen, muss man zugeben. natürlich abgesehen von den perfekten zähnen. also gerechtfertigte oskars - für den direkten vergleicht fehlt mir jetzt natürlich noch the wolf of wallstreet.


    ich hab mit einzelleistungen beim film immer gewisse Schwierigkeiten. für mich ist ein film auch langweilig in dem irgendeine rolle sehr gut gespielt wird, aber ansonsten abstinkt. sonst könnte man ja irgendwo auch GZSZ oder sowas gucken. btw Frank Underwood \o/


    Blue Jasmine, The Wolf of Wall Street und Inside Llewyn Davis stehen noch auf der to go liste

  • The Wolf of Wall Street war sehr geil und Leo hätte da auf jeden Fall den Oscar für verdient.


    Die ganzen Oscars für Gravity hingegen hab ich mir schon gedacht, ich fand die Story des Films aber einfach nur schlecht und lachhaft und die Leistungen der beiden Darsteller, die ich beide eigentlich gerne mag, nicht sehr besonders. Die Anzahl der Oscars für mich daher eher übertrieben. Für mich bleibt der Film die Enttäuschung des Jahres, hatte mich sehr darauf gefreut.


    12 Years a Slave war auch sehr gut und wurde zurecht bester Film.

  • Eben American Hustle gesehen. Boah, wäre beinahe eingeschlafen. So ein langweiliger Film, mit langweiligem ewig lang gezogenem Mittelteil, überhaupt keine überraschenden Wendungen. Ich hätte mittendrin beinahe abgebrochen, hab mich dann aber zum akzeptablen Ende durchgequält.


    Ach und vor 2 Wochen noch "Stromberg der Film" gesehen: Einfach nur geil und lustig. Ein gelungener Abschluss der Serie. Keine Minute langweilig und alle Witze sitzen. Hab lang nicht mehr so gelacht :;D:

  • inzwischen auch the Wolf of Wall Street gesehen. Muss man nicht. Er ist viel zu lange und schlechter als "Wall Street" mit Michael Douglas - im Prinzip geht es aber in beiden Filmen ums gleiche. Ich mag matthew mcconaughey eigentlich nicht , aber selbst in der (besten) Szene des Films spielt genau er Leonardo an die Wand. Von daher geht das mit dem Oskar jetzt klar. Keine AHnung warum der Film so gut bewertet wurde. Vielleicht hat das auch damit zutun das ich ihn in deutsch gesehen habe.



    Das ist die Szene, kommt im Film gleich in den ersten Minuten.


    Morgen gehts in Stromberg