Besondere Games aus eurer Kindheit

  • Wie vom Blitz getroffen fiel es mir gestern nacht auf dem Klo ein:


    Schleichfahrt


    Man spielt den Söldner Dead Eye Flint, der in einer Post Apokalyptischen Unterwasser Welt im 27. Jahrhundert in einen Komplott gerät und sein Schiff verliert. Man beginnt also mit der übelsten Rostlaube und arbeitet sich langsam wieder nach oben. Das Spiel hat eine unheimlich bedrückende Atmosphäre und hat ständig das Gefühl, das einem nicht alles erzählt wird. Es wechselt zwischen den in 2D gehaltenen Stationen, in denen man Missionen findet, sein Schif upgraded und die Story erlebt und den in 1995 3D gehaltenen Missionen, bei denen man übelst alles zerschießt. Der Soundtrack passt und ich hab nie weniger als 2 Wochen gebraucht um es wirklich kompeltt durch zu bekommen.


    Das Video wird dem Spiel zwar nicht gerecht, aber wer sich dafür interessiert kann ja mal bei Youtube ein wenig weiter schaun (es gibt ein deutsches let's play, da kann wer will mal durchzappen und sich anschaun wie das Spiel so abläuft).


    [Youtube]

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    PS: Man sollte das Spiel auf deutsch Spielen, da die Originalvertonung 1000 mal besser ist als die englische Synchro. Wer es hat und Tips braucht wie man es zum laufen bekommt darf mich gern fragen, hab gesten nacht ne gute Stunde gebraucht.


    PPS: Die Nachfolger Aquanox und Aquanox 2 sind bedeutend schlechter und nicht spielenswert!


  • ganz klar das hier!


    Dann gab es da noch so ein Adventure, hieß "Floyd" und man war ein grüner Alien in Lederjacke...aber finde ich kein Video zu.


    und natürlich



    Musik 10/10, Story 10/10, Atmosphäre 10/10..."Battabum" (Axtwerfer)..."Haus fertig gebaaaauuuuut" (Arbeiter) :D

  • Besonders Ultima II, IV und VI habe ich bis zum Erbrechen gespielt.

    Ich hab Ultima IV mal eine Weile angetestet... eine Lernkurve so steil wie das Matterhorn. Nachdem man mit Handbüchern und diverser Hilfen so grob rausgefunden hat, was zum Teufel man eigentlich machen muss und in einer Zettelwirtschaft so grob festgehalten hat, wie so die Welt funktioniert, ist der Weg zum Avatar immer noch steinig und kleinschrittig. Im großen und ganzen sehr schön, wenn man komplexe Spiele mag, aber leider einige frustrierende Elemente (Speichern und Laden, undurchsichtiges Steigern der Virtues (speziell Compassion), Magie teuer und umständlich, so dass der Mage lieber mit der Sling auf die Berge an Trashmobs schießt, usw.).


    Ich wollte eigentlich noch die anderen Teile anspielen, bin aber etwas abgeschreckt, weil zB VI oder VII noch komplexer sein sollen (ich erinner mich, mit bergeweise plot-irrelevantem Hausrat + NPCs konfrontiert worden zu sein)


    Wer ein wenig auf komplexere Spiele steht, wo man noch mit nebenbei alles mitschreibt und wem Spielgrafik wie mir so unwichtig ist wie das neuste Kleid einer Barbie-Puppe, der sei dazu ermuntert, das Spiel mal anzuschaun. Oder zumindest ein paar Tage zu versuchen, sich es anzuschaun. Ultima IV ist immerhin offiziell kostenlos zu haben ;o)

  • hmm, schon richtig wie Krang das beschreibt.


    Dem muss man aber auch hinzufügen, dass das Spiel 1985 raus kam.
    Ich habe es 1986 gespielt (da waren viele hier grad mal in Planung oder Herstellung ::P: ) und zu der Zeit war es ein Hammer. Das Mitschreiben und lästige Virtues züchten (Humility war das übelste) war noch hart motivierend im Vergleich zu den einzigen Games die intellektuel mithalten konnten: hammer harte Textadventures ohne Grafik und mit viel steilerer Lernkurve und teils so heftigen Rätseln, dass man die nur mit Hilfe lösen konnte... und damals gabs noch kein WWW in dem man mal eben Google knechten konnte, da gabe es nur (reine text-basierte) Mailboxen und Freaks die Nethack (der Urvater von Diablo?) auf einer VAX in der Uni gespielt haben...


    scheiße fühl mich alt bei solchen Rückblicken....


    Schlusswort zu Ultima IV:
    Einige Jahre später durfte man sicher zu Recht sagen, "das bessere ist des Guten Feind"
    ...1986 gab es lang und schmutzig nichts was dem hätte das Wasser reichen können.
    Ich behaupte das Spiel war seiner Zeit um Jahre voraus, auch wenn das aus heutiger Sicht nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist