Beiträge von Knives

    Habe jetzt auch Episode 8 geguckt. Erster Gedanke: Die hätten einfach ne Serie produzieren sollen.


    (Ohne Spoiler-Tags, da Film schon fast free tv ist)


    Ein paar Gedanken:

    - Es ist ein Übergangsfilm, der die neue Rebellion einleiten soll. Das ist in einer Serie ein altbekanntes Muster (Hallo Red Wedding). Bei Kinofilmen sorgt das für einen komischen Nachgeschmack, weil der Film alleine sehr nutzlos ist

    - Es gibt wieder große parallelen zu Episode 5, nur irgendwie in vertauschter Reihenfolge

    - Daumen hoch für die Fehlschläge. Star Wars neigt oft dazu, dass auch absurdeste Pläne auf wundersame weise irgendwie gelingen. Weite Teile des Films erzählen jedoch nur die Geschichte von verzweifelten Plänen, die scheitern (Die Flucht im Hyperraum misslingt, die X Wings werden zerstört bevor sie starten, man wird wegen Falschparkens verhaftet, den "Meister-Codeknacker" interessiert das überhaupt nicht, der im Knast gefundene Ersatz wirkt von vorn herein zwielichtig, man läuft in eine Falle und der Typ macht nen Deal). Das finde ich mutig, weil man persönlich an jeder Ecke irgendwelche Ewoks erwartet, die auf einmal Sturmtruppen überrennen. Und das rettet für mich den Film.

    - Ich sehe richtig, dass die Marvel Filme und Star Wars jetzt beides unter Disney Fuchtel ist?

    Kurzer Abriss zu dem ganzen Serienkram der letzten Monate:


    Star Trek: Wurde im Mittelteil deutlich besser, Finale vielleicht etwas lahm.

    Travelers: Gerade zweite Staffel rausgekommen. Vom Prinzip her gute Idee, allerdings oft fragwürdig umgesetzt. Schlechtes Finale

    Luther: Staffel 1-3 gut, vierte war so naja.

    Brooklyn Nine-Nine: Ersten zwei Staffeln sind gut, danach wird es etwas schlechter. Hat aber immer wieder gute Momente

    The Punisher: Oh yeah. Erste Folge bis ungefähr zur Hälfte relativ unspektakulär, danach bis zum Staffelende durchgehend Action.

    Mindhunter: Ist gut, sollte man sich ansehen.

    The Sinner: Wie Mindhunter. Man weiß bis zur letzten oder vorletzten Folge wirklich nicht was eigentlich passiert ist

    Altered Carbon: Neben The Expanse wohl die beste SciFi Serie. Ist von Stil und Setting her auch ähnlich. Ganz unbedingt anschauen

    The Grand Tour: Passt nicht wirklich in den Thread aber es ist trotzdem lohnenswert. Staffel 1 etwas besser als Staffel 2.

    Elementary: Ich mag Sherlock Holmes, egal in welcher Ausführung. Hier eben mit amerikanischem Setting. Durchaus sehenswert.

    The Defenders: Muss nicht sein. Fand Luke Cage und the iron fist nicht gut, hatte aber dank jessica jones und daredevil noch die hoffnung, dass es gut wird.

    Arrow: Wird wohl von Staffel zu Staffel langweiliger / bescheuerter. Sollte man wohl irgendwann einfach aufhören zu gucken.

    Die Firma für die ich arbeite hat finnische Wurzeln (bin ja auch elektro Ing.) 40h Woche in Deutschland, 42,5h in der Schweiz und 38h in Finnland, das sind die standard Zeiten. Es ist aber auch möglich weniger Zeit zu arbeiten also z.b. nur 80% mit entsprechenden Gehaltsabzügen.

    Ich würde sagen wir haben 100% eigenverantwortliche Arbeitszeiten, können anfangen wenn ihr wollen und auch einfach mal mittags in zur Kita/Friseur fahren oder Feierabend machen. Homeoffice ist jederzeit möglich und man wird auch nicht komisch angeguckt wenn man mal ne ganze Woche daheim bleibt weil das Kind Grippe hat. Kommt vor das wir uns extra fürs Büro verabreden "wenn du kommst komme ich auch". Hat ja auch Vorteile seine Kollegen zu sehen.

    Es kommt vor das die 40h Woche deutlich überschritten wird, dass hat dann aber einen Grund (Kollege krank, Ende des Jahres Stress, Geschäftsreise), das fühlt sich dabei freiwillig an. Die Zeit kann man dann einfach abfeiern, Überstunden gibt es nicht - nur gute Leute in der Firma, es gibt kein Anlass ein "ich nem nächste Woche 2 Tage Ausgleich" zu hinterfragen. Bekommt ein Kollege mit das man zuviel Zeit arbeitet bekommt man verständnisvoll und scherzhaft geschimpft, wenn das aber zu häufig hintereinander passiert dann wird geguckt wie man die überlast reduzieren kann - nach den Motto zuviel Arbeit macht krank und wir wollen nicht das die Leute krank werden. Motivation ist u.a. Gewinn-und Umsatzbeteiligung.


    Meine Freundin arbeitet in einer Bank. Da gönnen sie sich die Butter nicht auf dem Brot und auch sonst ist es genau das Gegenteil von meiner Firma.

    Ist bei mir identisch, inklusive Freundin bei der Bank mit den gleichen Erfahrungen. Nur stört es mich, dass die mögliche Arbeitszeit auf Mo-Fr und "tagsüber" beschränkt ist plus wir öfter mal dumme Schließtage haben, die von der Produktion rüberschwappen. Die darf ich dann mit meinem Gleitzeit- oder Urlaubskonto bezahlen und mich zuhause langweilen. Meinem Arbeitgeber wäre es wahrscheinlich sogar recht, wenn ich auch Sonntag Nachts arbeite (wenn er nicht mehr dafür bezahlen muss), nur ist das nach Arbeitnehmerschutzgesetz einfach nicht erlaubt.

    Pech haben übrigens auch Arbeitnehmer bei japanische Firmen. Da kennt man Homeoffice wohl nur aus Erzählungen, weil da häufig noch diese "alte" Mentalität herrscht.

    http://www.spiegel.de/wirtscha…arifstreit-a-1191947.html


    4,3 % auf 27 Monate Laufzeit.


    Im Vergleich: 2016 waren es 4,8% auf 16 Monate.


    Wo genau ist da jetzt der Erfolg? Stattdessen diese bekloppte 28h-Woche (was meiner Meinung nach Sache des Gesetzgebers wäre, der das seit 2013 plant, jedoch nicht hinbekommt) und in wie weit sich die Gewerkschaft bezüglich Lohnausgleich durchgesetzt hat, bleibt auch noch offen.

    Und als "Flexibilisierung" der Arbeitszeit mehr 40h Verträge für die Belegschaft.


    So als Empfehlung, wenigstens für die Schreibtischberufe: Wie wäre es stattdessen 25+% seiner Arbeitszeit flexibel auf die Woche verteilen zu können, inklusive Wochenende, Feiertagen, Urlaub und eben auch Nachts? Weg vom Zeit absitzen von Montag bis Freitag, 9-17 Uhr, hin zu mehr eigenverantwortlichem Arbeiten wenn man Zeit und Lust hat. Steigert die Produktivität deutlich.

    Aus nicht erklärbaren Gründen muss ich Sodie und Gneeze recht geben. Auch wenn das indirekt bedeutet Melian hat recht. Irgendwie.


    Hatte eigentlich schon wer die Tomb Raider Trailer gepostet? Die sehen super aus.

    Ohne ihn gesehen zu haben. Aber das ist doch DAS DC Problem überhaupt.

    Superman ist einfach zu stark. Wenn man eine Figur hat, die einfach alle Cheats die existieren eingebaut hat, dann ist es klar, dass der immer alles umpflügt.

    Die Drehbuchschreiber merken es scheinbar nicht einmal. In einer Szene ist er sogar schneller als Flash und macht sich noch drüber lustig. Spätestens da muss man doch merken, dass dabei nichts sinnvolles bei rauskommen kann. Übrigens hätte man dort auch sinnvoll aufbauen können und seine Stärke begrenzen, ala "durch die Wiederbelebung bist du jetzt nur noch auf Energiesparmodus".

    Ja, auf PS4. Der Psycho-Part, die Welt mit ihren Rätseln und die Bosskämpfe sind sehr gut, nur die normalen Kämpfe leider etwas eintönig, da man mehrmals Wellen von Gegnern bekämpfen muss, bevor man weiterlaufen darf.

    Gerade Justice League geguckt. Ich bin mit der persönlichen Einstellung gestartet, dass DC Filme sowieso immer einen Malus in der Bewertung haben und ich Suicide Squad und Batman v Superman ganz gut fand. Leider scheint man mittlerweile ein bisschen zu sehr zu Marvel rüberzuschauen, denn eine Inhaltsangabe von Avengers I und Justice League wäre ziemlich identisch. Statt Hammer gibt es jetzt Dreizack / Schwert + Schild, statt Mann in Robo-Anzug einen Cyborg. Dazu irgendwelche dahingeworfenen Begriffe, die "die bösen" auch wirklich böse und mächtig wirken lassen sollen. Scheitert aber und es wirkt ziemlich lächerlich.


    6/10


    Ich glaube irgendwie der Ouro-Firstkill passt nicht.


    Nach der Liste wäre Ouro das erste mal nach C'Thun gekillt worden. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass wir (also "Schöner Raiden" mit Krang, mir und ein paar anderen von hier) Ouro tot hatten, bevor wir zum damals ungenerften und unbesiegten C'thun gegangen sind. Gleiches gilt für die Illuminati, die damals den German First von Ouro für sich beansprucht haben.

    Trailer sind bei vielen Filmen wirklich die Pest. Gerade wenn es da noch ne prominente Szene drin gibt, die im Filmverlauf nach irgendwelchen "überraschenden" Wendungen spielt, ist die Story eigentlich ziemlich schnell klar. Spätestens dann im Film.