Beiträge von Nondil

    Und DÄMLICH.
    Statt das Spiel zu kontrollieren und vllt den ganz entscheidenden Konter zu setzen, lässt man sich auf dieses Spiel mit offenem Visier ein... . Dazu auch noch 2mal bei Standards gepennt.
    Das man heute durchaus rausfliegen konnte, war ja klar. Liverpool mit Klopp ist keine Laufkundschaft, aber so ?
    Und über die 180 Min. war es auch verdient, wir haben nur 45 min. gezeigt was wir können.

    Eigentlich wäre Amazon-Music ja Sinnvoll, weil es für mich als prime-Kunde ja eh im Preis inbegriffen ist. Aber finde die App scheiße und will auch nicht von Spotify weg.
    Ich finde, dass die in Sachen "personalisierten/vorgeschlagenen Playlists" und dem drum herum einfach noch ein Stück vorraus sind. Ich nutze die Vorgeschlagenen Playlist da tatsächlich häufiger, als ich dachte.

    Ich glaube die original Quelle war sich sehr bewusst, dass die Sache mit dem Bier eher unsinnig ist.
    Das Ziel, was auch erreicht wurde, war einfach die Diskussion um Glyphosat bzw dessen (vermeintlich) schädliche Wirkung für den Menschen, wieder auf den Plan zu bringen.

    Bin jetzt irgendwo in der Mitte von The man in the high castle. Bisher bin ich sehr gut unterhalten, es ist jetzt nicht die hype-serie, aber eine wie ich finde sehr gute. Und das ist ja schon mal viel wert.

    Das hat dann aber auch einfach etwas mit fehlender Qualität zu tun, wenn man es bis 10min gut macht oder bis auf den Abschluss. Und die potenziellen Spiele die du erwähnst zwischen Deutschen und Italienischen Klubs sehe ich 50:50 je nach demw er da genau auf wen trifft.
    Hat man doch dieses jahr gesehen bei Leverkusen gegen Lazio bspw.


    Und zu Leverkusen, das Hinspiel gegen Barca war Top!, das Rückspiel war peinlich, gegen eine Verstärkte U19 von Barca hätte man gewinnen müssen.
    BMG gegen City war ein typisches Spiel wenn ein starker Gegner auf einen etwas schwächeren trifft. Der "kleine" macht es Zeit X Super verliert aber am Ende doch. Das ist wie bei 3/4 aller Bundesligaspiele von Bayern oder Dortmund dieses Jahr.
    Klar gibt es mal auch Ausrutscher wo der große Strauchelt.
    Wir müssen uns damit abfinden, dass es in Europa ein ziemlich festen Zirkel von Top Teams gibt die, wenn sie ihr potential abrufen die CL unter sich ausmachen.
    Das sind Bayern, City, Chealsea, United, PSG, Barca und Real. Dahinter kommen dann ein paar Vereine die in einem guten Jahr auch dazu gehören: Atletico, Arsenal, vllt Juve. Dahinter kommen dann Klubs wie Dortmund, Arsenal, Porto, Neapel oder Liverpool.
    Dann kommen die anderen deutschen und italienischen und spanischen. Zumindest sehe ich das so.
    Und daran wird sich mittelfristig auch wenig ändern, weil die Vereine die immer weit kommen sich auch immer die Taschen voll machen können und der Abstand immer größer wird. Ich finde es eigentlich sehr schade, es gibt eigentlich kaum mher Überraschungen. Porto vs. Monaco war glaube ich die letzte echte Überraschung im CL-Finale. Die einzigen denen ich zutraue wieder nach oben zurücken sind Inter und AC, weil die einfach so einen guten Namen haben und in Italien neben Juve marketingmäßig immer noch weit vorne sind.



    Dortmund wäre eigentlich auch nicht besser als der Rest aus Deutschland, aber wir hatten das Glück und Geschick noch gerade so, durch Klopp/Zorc/Watzke/Treß auf den Geldzug aufspringen zu können und jetzt haben wir schon einen gewaltigen Vorsprung vor dem Rest. (Genau wie Bayern vor uns)

    Meiner Meinung sind konkurrenzfähig im Sinne von mit der Möglichkeit einen der Pokale zu holen in Deutschland nur die Bayern. Mit abstrichen noch Dortmund, allerdings auch nur mit etwas Losglück.
    Alle anderen stellen maximal europäische Mittelklasse da. Das wir die stärkste Liga der Welt wären ist Unsinn und reines marketing. Wir haben hier vllt die beste Fanszene der Topligen aber Leistungstechnisch hinken wir England und Spanien etwas hinterher.
    England: Chelsea (im normal Fall), Manchester United, Manchester City, (Arsenal) gehören zu den Topteams. Dazu dann noch Tottenham und Liverpool.
    Spanien: Barcelona, Real, Atletico gehören zu den Topteams. Dazu dann noch Valencia, Sevilla,
    Deutschland: Bayern (Dortmund) und dann viel Mittelfeld mit Wolfsburg, Leverkusen,Schalke,Galdbach


    Wir haben hinter Bayern und hinter Dortmund ein riesen Mittelfeld, aber die spitze ist eben sehr dünn.


    Italien kommt aber noch ein ganzes Stück hinter uns. Selbst Juve gehört für mich nur auf eine Ebene mit Dortmund, dann noch Neapel dazu der Rest ist eher so naja. Die Zeiten von Inter, AC Milan, AS Rom, Lazio Rom scheinen zur Zeit dann doch eher vorbei.

    Nur um mal ein paar Themen zu nennen: Kolonialismus, Ausbeutung der Länder und deren Menschen (u.a. von Bodenschätzen), 3. Golfkrieg


    In einem gedachten Kolonisierungswettbewerb hätten die Deutschen doch nur eine Teilnehmerurkunde bekommen. Selbst wenn man auch noch die USA in ein "wir" mit einbezieht, muss man doch schon SEHR kreativ sein, um den Kolonialismus mit dem Bürgerkrieg in Syrien zu verbinden. Wo waren denn da "unsere" Kolonien?


    Zugegeben Syrien gehört nicht zu den Kolonisierten Ländern per se, war in meinem Post an mancher Stelle etwas von Syrien im allgemeinen abgewichen ;)
    Wobei die ganze Weltmachtpolitik des frühen 20 Jahrhunderts am Ende in den 1. WK geführt hat in dessen folge das Osmanische Reich zerfallen ist, das auch Syrien mit einschloß. Aber das nun wirklich nur am Rande



    Und beim 3. Golfkrieg die USA in ein "wir" mit einzubeziehen finde ich auch mal weit hergeholt, wenn Deutschland deutlich dagegen war und offiziell nicht teilgenommen hat.


    Ja offiziell... Das es Indizien dafür gibt, dass sogar KSK-Einheiten im Irak unterwegs waren nun ja, von Geheimdienstquellen zur Zielfindung gut. Selbst wenn man das alles weg lässt, hat man sich nach dem krieg durch unterlassen schuldig gemacht. Man hat dort alles schön laufen lassen, glaubt ihr ernsthaft die westlichen Geheimdienste haben nicht gewusst was da unten abläuft ? Was Maliki für einen Unsinn betreibt ? Wie sich die Sunniten radikalisierten ?
    Außerdem hatte ich ganz am Anfang das "Wir" Als USA + EU bezeichnet, auch wenn Deutschland "offiziell" gegen den Irakkrieg.



    Warum soll Deutschland für den Kram, den die USA macht, verantwortlich sein? Was ist mit Operation Ajax, Unterstützung der Baath-Partei, 3. Golfkrieg? Besonders, wenn du Rüstungsexporte ausklammerst, was hätte Deutschland anders tun sollen, um die heutige Situation zu vermeiden? Wenn Deutschland nicht existieren würde und hier stattdessen Wüste wäre, dann wäre das Ergebnis das gleiche. Würden die USA nicht existieren, hätte obige Ereignisse schlicht und ergreifend nicht stattgefunden und die Verhältnisse da würden heute weiss-der-Geier-wie aussehen. Das widerspricht meiner Auffassung von "maßgeblich Mitschuld"


    Damit unterschätzt du die Außenpolitische Stellung Deutschlands aber gewaltig. Besonders die Tatsache was unsere "Freunde", die Türkei und die Golf-Staaten dort unten tun und lassen können was sie wollen und im Zweifel eben doch noch ein paar Panzer bekommen. Was meinst du warum sich so viele Leute dort unten radikalisieren ? Weil al-Nusra, Daesh und Co so nette Menschen sind ? Sicher nicht: Meist passiert sowas aus Verzweifelung und Perspektivlosigkeit, dazu noch ein paar Drohnen von oben und schwups ist es so weit.
    Wir, unsere Politiker haben die Probleme im Nahen Osten Jahre lang ignoriert, das es dort irgendwann mal knallt war eigentlich klar - gar nichts tun hat also nicht funktioniert.
    Achso Chemikalien die Assad benutzt hat um mit Saringas zu kämpfen kamen... suprise suprise auch von uns.
    Es kann einfach nicht sein, dass wir Menschenrechte, Moral und andere werte Tugenden vor uns her tragen und trotzdem weiter Autoritäre Machthaber unterstützen, weil es uns gerade nutzt. Das wurde Jahre lang mit Assad gemacht, war ja praktisch so.

    *)woran wir maßgeblich Mitschuld tragen - aber das nur nebenbei


    Hast du da Belege zu? Ich möchte dich damit jetzt nicht herausfordern, höre das Argument in letzter Zeit nur immer wieder und kann es mir nicht so ganz erklären. Reden wir hier ausschließlich von Rüstungsexporten?


    Rüstungsexporte sind wohl fast das geringste Problem. Bevor ich antworte: Wie weit zurück in die Vergangenheit soll die Antwort gehen um die Schuld von uns ( Das verstehe ich jetzt mal als EU+USA) darzulegen.
    Nur um mal ein paar Themen zu nennen: Kolonialismus, Ausbeutung der Länder und deren Menschen (u.a. von Bodenschätzen), 3. Golfkrieg, verhalten nach dem Ende des Kriegs., Duldung der Außenpolitik der Türkei und der Golfstaaten Dronenkrieg, Wirtschaftliche Unterdrückung, siehe bspw EPA - Abkommen(auch wenn das nicht Syrien betrifft soll nur als Bsp dienen). Jahrzehntelanges unterstützen von Despoten um eigene Interessen zu wahren. etc etc etc

    Natürlich ist Merkel auch ein großes Problem, das ist falsch rüber gekommen von mir :P


    Wobei ich auch mal sagen muss, ganz so schlimm ist sie nun mal auch nicht. Sie (ihre Regierung) hat es als eine der wenigen in Europa geschafft durch die Wirtschaftskrise sogar irgendwo gestärkt herauszugehen. Ja das sind auch teils fremde Lorbeeren und es ist alles nicht so doll wie es vielleicht sein könnte(oder erscheint). Aber es ist auch nicht so schlimm, wie einige tun oder es anderswo in vergleichbaren Volkswirtschaften ist.
    Aber das sollte nur so dazwischen.


    Man bräuchte meiner Meinung dringend frischen Wind und vor allem ein tragfähiges Konzept für die Zukunft: Generationenvertrag ?! Stärkung des Sozialstaats ?! Bessere Geldverteilung ?! Stärkung des oder Wiederbelebung des Mittelstands ?! Kommunalfinanzen ?! Marode Infrastruktur ?! Irsinn in der Forschungs- und Unipolitik ?! Sozialwohnungsnot ?! Chancengleichheit in Bildung für Kinder aller "Schichten" ?! Verhinderung von Gettoisierung in Großstädten auch im Zusammenhang mit Integrationpolitik ?! Energiewende ?! Bundeswehr - Identität und Ausrüstung ?!
    Ich könnte noch lange weiter machen... Das sind alles Themen die uns bereits seit geraumer Zeit eigentlich beschäftigen sollten bzw. vor allem die Politiker. Aber da wird meist nur verschlimbessert oder geschwiegen.
    Aber ich sehe zur Zeit einfach niemanden der uns befreit oder auch nur ein paar der offenen Themen/Fragen endlich löst oder beantwortet.
    Gehen wir doch mal die Parteien durch:


    CDU - Solang Merkel nicht abtritt bleibt sie und ihr könnte vllt Ursula mal folgen - da sehe ich jetzt nun mal keine Verbesserung -.-


    SPD - siehe oben...


    Grüne - Tatsächlich ist der Cem Özdemir mir ganz sympatisch seit ich ihn letztens beim Böhmermann gesehen habe, nur glaube ich nicht daran das er wirklich mal Kanzler werden könnte. Vllt könnten die Grünen aber als möglicher Koalitionspartner mal etwas Bewegung bringen. Auch wenn, wie oben erwähnt, die Unterschiede doch marginal scheinen.


    Linke - Ehm ja wollen die überhaupt regieren ? Glaub eher an polternde Opposition. Dabei ist Gysi(bald hört ja auf) einer der besten Redner und Politiker die wir haben, nur seine Positionen bzw Partei sehe ich als eher so semioptimal an. Dann gibts da noch Frau Wagenknecht - ehm ja ne...


    FDP - Hängt noch am Defi - Lindner hat im NRW Landtag ein paar nette Reden gehalten, und die Damen sehen ganz nett aus. Aber ihnen hängt halt immer noch die letzte Regierungsbeteiligung wie ein Mühlstein am Hals. Zum anderen halte ich diese Partei auch nicht mehr im heutigen Sinne als Liberale, aber das ist ein anderes Thema


    AfD - wird hoffentlich nie in Regierungsverantwortung kommen und ist spätestens seit dem "putsch" auf dem Parteitag in Essen, mindestens mal rechts offen, ich würde aber einfach sagen: Sie ist eine rechtspopulistische Partei die Ängste und ressentiments schürt.


    CSU - Hat sich, spätestens seit dem ein Flüchtling nach dem anderen sich versucht nach Deutschland retten, ganz knapp links der AFD gemütlich gemacht. Hat sich aber und ihre Politiker aber schon vorher durch Mautpläne oder aktuell Kopftuchverbote lächerlich gemacht.


    :( traurig aber so siehts meiner Meinung zur Zeit aus.
    Da die SPD mittlerweile soweit von ihren Grundwerten abgerückt ist und sich so oft verbogen hat, fehlt mir bspw. eine echte Alternative die etwas weiter links der CDU liegt, allerdings im Realpolitischen Bereich und nicht irgendwelche die insgeheim den Kommunismus wollen.

    Das Problem ist aber doch nicht zwingend Merkel, das Problem ist die fehlende Alternative. Die anderen Parteien hatten jetzt 10 Jahre Zeit, allen vorran die SPD, mal einen Konkurrenten aufzubauen. Eine Bundestagswahl ist am Ende, nämlich doch auch eine Wahl des Kanzlerkandidaten. Wenn ich mir angucke, wen man da zur "Wahl" hat... Gabriel, Steinmeier, Nahles ? Sirously ?!
    Es muss doch möglich sein, eine intelligente charismatische Persönlichkeit zu finden die man aufbauen kann.
    Ohne seinen ergaunerten Dr. wäre Karl Theodor vermutlich irgendwann unser neuer Kanzler geworden. Der hat es einfach geschafft die Medien für sich einzusetzen.
    Ich weis das ist alles sehr platt und nicht auf Inhalte bezogen, aber ich glaube das das mittlerweile fast wichtiger ist. Die Parteien der Mitte , SPD, CDU,Grüne sind sich sowieso in ihrer Agenda sehr ähnlich und meist nur in Einzelthemen wirklich unterschiedlicher Meinung. Und außerdem seien wir mal ehrlich wie viel der Wahlberechtigten setzt sich wirklich mit den Parteien auseinander ? Wie oben bereits gesagt am Ende wird nach "Köpfen" gewählt.



    Zu Merkel: Sie ist eine hervorragende Taktikerin in allen Bereichen. In der Partei hat sie alle abgeschoßen die ihr Linie nicht mitgehen wollten und ansonsten besetzt sie geschickt Themen der anderen Parteien oder hält sich innenpolitisch ganz heraus.
    Die Flüchtlingspolitik ist doch das Beste beispiel. Das "Wir schaffen das" hat quasi jegliche Kritik von Links der CDU im keim erstickt.

    Lustig finde ich ja wie sich einige Freunde von Xavier für ihn einsetzten und sich damit vor die ganzen Verschwörungstheoretiker spannen. Die Kommentare unter den entsprechenden Solidaritätsbekundungen sind einfach nur herrlich.