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Melian

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12.07.2011, 01:31

Mainboard gone with the wind?

Heyho!

Ich hab im Prinzip nur eine kurze Frage an die Hardwareaffine Runde hier.
Mein PC mag seit heut abend nicht mehr (schreibe per Laptop). Wenn ich ihn starten will geht er zwar an, es kommt aber kein Bild.
Zunächst hätte ich vermutet, dass das Problem dann wohl an der Graka liegt, die eventuell kaputt ist. Da aber auch keinerlei Töne zu hören sind, mit denen das Mainboard ja normalerweise protestiert, wenn derartiges auftritt, habe ich daran meine Zweifel.
Als ich dann versucht habe den Kasten wieder auszuschalten ist nichts passiert. Egal wie lange ich den Power Knopf dürcke, es passiert nichts. Er läuft einfach weiter (Lüfter drehen sowohl auf CPU als auch Graka und im Tower selbst).
Auch ein Druck auf Reset bewirkt nichts.
Das System lässt sich nurnoch durch den Netzschalter am Netzteil deaktivieren.
Für mich persönlich klingt das massiv nach Mainboard-Tod.
Als weiteres Indiz hab ich das Ausbleiben des kurzen Aufblinkens meiner G15 beim Systemstart, die dann normal erst wieder leuchtet, wenn Windows startet.

Andere Vorschläge? Ich bin mir im Rahmen meines Wissens da relativ sicher und wollt mir morgen halt nen neues Board kaufen. Kostet ja nicht die Welt.
Kann mir bitte mal jemand das Wasser reichen?

Pyrokar

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12.07.2011, 03:07

Ram Riegel durchkombinieren, am besten halt jeden alleine einzeln in verschiedene Slots reinmachen

Melian

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12.07.2011, 03:37

Sollte nicht - wenn es die wären - Ausschalten/Reseten trotzdem funktionieren und zumindest der BIOS selfcheck angezeigt werden?
Aber ja, ich probiers morgen mal.
Kann mir bitte mal jemand das Wasser reichen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Melian« (12.07.2011, 03:38)


Pyrokar

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12.07.2011, 05:38

Als ich meinen neuen PC vor n par Monaten zusammen gebaut hab und ihn angemacht hab, ist der Monitor >sofort< in den Energiesparmodus gegangen (bzw aus) und die Power/Reset Knöpfe gingen auch nicht, quasi genau deine Symptome.
Hab dann erst gedacht, die Power/Reset Stecker sind in den falschen Mainboard Pins, bzw Graka kaputt bzw Mainboard kaputt.
Allerdings habe ich aus Prozessorkühlergrößetechnischen Gründen meine Rams in Slot 2+4 gebaut. Als ich sie dann in Slot 1+3 gequetscht bekommen hab, liefs wunderbar.

Also nen Versuch isses auf jedenfall wert und nen kaputter Arbeitsspeicher wäre wohl auch das kleinste Übel ::P:

Siam

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12.07.2011, 08:14

Das mit dem Ram kann ich mir nur schwer vorstellen, da das Mainboard nen internen Speicher ja besitzt und dann zumindest anzeigen würde dass kein RAM vorhanden ist oder dergleichen. Imo liegst du da schon richtig mit Mainboard Tod, normalerweise gibt es Töne von sich wenn was kaputt ist. Strom fließt ja noch da die Lüfter drehen, wird wohl ne interne Steueurung kaputt sein.
Aber trotzdem zur Sicherheit, mal alles unwichtige ausbauen, also alles bis auf Mainboard CPU und einen Ram Riegel. Sollte sich da das Problem immer noch tun is es wohl sicher das Mainboard.

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12.07.2011, 14:13

Leider hat mein MB keine onboard Grafik, darum komm ich um die Graka auch nicht rum.
Hab aber mal testweise die RAM Riegel einzeln in Slot 1 probiert. Keine Veränderung.
An den HDDs kanns nicht liegen, die interessieren ja überhaupt erst wenn der BIOS Boot abgeschlossen ist und sonst hab ich nix drinn.

Demnach werd ich mir dann wohl gleich mal ne neue Platine kaufen. Ärgerlich, war mit meiner eigentlich sehr zufrieden.
Glaube ich nehm das Gigabyte GA-890GPA-UD3H, das scheint mir eigentlich ganz gut zu sein und geht Preislich für 118€ auch noch. Mein Altes hat zwar vor über nem Jahr nur 75 gekostet, aber ich denk der 890er Chipsatz wär ganz sinnvoll, weil der ja angeblich auch Bulldozer kompatibel sein soll. 990er ist derzeit einfach noch zu teuer. Keine Lust 160€+ auszugeben.

EDIT: Danke euch beiden für die Hinweise ;)
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BoP

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12.07.2011, 14:55

Ich hab ein Gigabyte Board und bei mir ist der PC tot wenn beim starten ein IPod an ihm dran steckt. Zieht man ihn raus bootet er , ansonsten ist er bis auf die Lüfter aus.
Its a feature not a bug!? :rolleyes:
Einfach toll

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12.07.2011, 15:16

Hast du spaßeshalber mal versucht ne neue BIOS Batterie einzubauen?
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12.07.2011, 15:44

Habe ich nicht versucht, Gneeze.
Aber ich hatte beim Ausschalten mein iPhone dran hängen und beim einschalten nicht mehr... Mal testen, Waldi. Das wär ja cränk. Hab halt auch ein Gigabyte Board ;)

EDIT: Ne, hat nichts ausgemacht. Hätt mich auch gewudnert ^^
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14.07.2011, 01:58

So ein Misst!

Hab mir jetzt heute n neues MB gekauft ( GA-890GPA-UD3H ) dazu gleich noch nen neuen Tower ( CoolerMaster Centurion 5II ) mit 3 Lüftern - jetzt insgesamt 5stk drinn. Einfach, weil ich bisserl den Verdacht hatte, dass das alte System eventuell an Überhitzung gestorben ist.
Dann noch ne 60GB SSD, weil ich um meine alten Daten zu retten sowieso ne zusätzliche Festplatte fürs System gebraucht hätte - sonst hätte ich ja eine der alten Partitionen formatieren müssen.
Und nun startet mein System garnicht.
Die Lüfter starten mal ganz kurz mit nem Ruckler, aber dann passiert nichts mehr.
Angeschlossen ist der Powerswitch demnach aber richtig, sonst würd sich ja garnichts rühren.
Ich vermute stark, dass mein altes 550W Netzteil einfach überfordert ist. insgesamt 8 Lüfter anzuwerfen verursacht wahrscheinlich schon ne relative Spannungsspitze (Elektromotoren beim Starten und so) und dann war mein System auch früher schon immer recht am Rande des Netzteils glaube ich.
Dann kommt noch dazu, dass ich an dem 8 Poligen MB 2. Anschluss mit 12V nur einen 4 Poligen Stecker habe, da sonst nichts mehr übrig war (beim alten MB ging das so auch).

Mussich morgen also nochmal in die Stadt und mir nen Netzteil kaufen - das wird mich dann zum zweiten mal die Überwindung kosten, mir dabei nicht noch ne neue Graka zu kaufen (hab ich trotz dem anderen Topic den ich da mal aufgemacht hatte immer noch nciht getan) - das ist einfach im Herbst dann sinnvoller - bis dahin zock ich eh nicht so viel...
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Siam

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14.07.2011, 08:57

Was fürn altes Netzteil hast du denn? Ich mein 550W is ja nicht grad wenig und n gutes Markennetzteil sollte mit den Spannungsspitzen überhaupt keine Probleme haben. Kann mir auch nicht vorstellen dass du ein größeres Netzteil brauchen solltest...

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14.07.2011, 12:49

Nen Xilence Power Teil. Das ist halt auch nicht so wirklich ein Marken Netzteil.

Aber ich denke eher, dass das Problem ist, dass es keinen EPS Anschluss hat, den heute einfach jedes MB benötigt. Und ich hab halt an den 8 Poligen EPS Kontakt am MB nur einen 4 Poligen Anschluss angeschlossen. Ich weiss garnicht wie der heisst. Nicht der für die alten IDE Laufwerke, sondern einer mit den 4 Kontakten in quadratischer Anordnung. Bei meinem alten MB hat das wie gesagt gereicht. Aber beim Neuen brauchts wahrscheinlich einfach nen ordentlichen EPS Anschluss.

Ich kauf mir nachher dann eifnach ein 750W Corsair Netzteil mit modularer Bauweise. Das hat dann genug Reserven für die nächsten Jahre und auch für irgendwelche kranken Grakas, die ich mir vllt im Herbst kaufe - und ist ausserdem durch die modulare Bauweise auch wesentlich ordentlicher und besser für den Luftstrom im Gehäuse. Kostet zwar nochmal 120€, aber ob ich mir dann jetzt für 80€ nen gutes 650W Netzteil ohne modulare Bauweise kaufe, oder da dann nochmal 40€ draufleg, dass is mir dann auch egal. Dann hab ich wenigstens was wirklich solides gutes.

EDIT:
Das da: http://www.corsair.com/power-supplies/mo…s-1/hx750w.html
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14.07.2011, 13:20

Also solang du "nur" eine Grafikkarte in deinem PC haben wirst, wirst du nie mehr als 600W brauchen... wenn du aber die Absicht mehrer GPUs im System zu betreiben köntnen vllt 650 - 750 angebracht sein. Und du weißt schon dass es für ein Netzteil auch nicht gut ist wenn es nur zu 20-30% ausgelastet ist während dem Betrieb. Also zu groß dimensioniert ist schlecht für den Geldbeutel und das Netzteil ;)

Ich kann dir auch gern die Tage kurz Feedback von mir geben. Hab mir jetzt n i5-2500k, ASRock MB, 8GB RAM, GeForce 560TI und ne SSD gekauft und jetzt gestern zusammengebaut. Das läuft jetzt mit nem Brenner, 2 weiteren SATA Festplatten, 4 Lüftern und ner X-FI Soundkarte. Als Netzteil nutz ich mein 3 Jahre altes BeQuiet DarkPower Pro 550W und das soltle acuh anspringen heute abend ;)

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14.07.2011, 13:22

Warum ist das schlecht fürs Netzteil, wenns nur halb ausgelastet ist?
Ich hätte jetzt nur gesagt, dass es halt mehr Strom zieht. Aber dass es für das Ding an sich schlecht ist, wäre mir neu.
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14.07.2011, 13:44

Afaik ist dann der Wirkungsgrad nicht so gut wie bei Nennleistung. Also Mehrkosten bei der Anschaffung und ein paar milliCent mehr je kWh. Kann man vermutlich drauf scheißen wenn man nicht grad die Grünen wählt. :8-):
Imo kannst du eh nicht in diesen Bereich kommen.
750*30% = 225W und die verbrauchst du auch so locker
Einfach toll

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14.07.2011, 14:06

Sind doch eh modernste Schaltnetzteile mit Frequenzwandler aus neuster Leistungselektronik. Da sinkt der Wirkungsgrad maximal, weil die festen Verluste durch Schaltvorgänge halt prozentual größer werden bei geringer Last. Wüsste auch nicht warum das jetzt irgendwie schlechter sein soll als mit Nennlast, maximal halt eben nur nicht besser.

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14.07.2011, 14:22

Schlechter Wirkungsgrad bedeutet mehr Abwärme, sprich das Netzteil heizt sich mehr auf bzw. gibt mehr Wärme ab, die abgeführt werden muss(mehr Lüfterlärm?). Man kann natürlich jetzt argumentieren dass es vernachlässigbar gering sein wird, aber er hatte ja auch den verbesserten Luftstrom angesprochen den er durch eine modulare Bauweise bekommt.
Je länger dein System im Leerlauf läuft (über Nacht n Download z.B.) desto eher wär n angepassted Netzteil anzuraten.

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14.07.2011, 14:40

Naja, der Wirkungsgrad ginge ja runter, weil die genutzte Leistung kleiner wird und nicht weil die Verluste höher werden.
Du hast ja die Verluste durch die Leistungshalbleiter. Die sind abhängig von der Schaltfrequenz und die ist lastunabhängig. Dann gibts noch Eisenverluste, die aber vergleichsweise gering sind, da statt mit 50 Hz der interne Trafo mit irgendwas im kHz bereich wohl arbeiten wird. Kupferverluste wirds auch kaum geben, die Anordnung ist halt sehr kompakt. Da die Spannungen ja überall fest sind, ändert sich bei geringerer Last ausserdem eh nur der Strom. Dadurch wäre bei geringerer Last auch ein geringerer Strom in den einzelnen Leitungen. Kupferverluste sinken also eher bei niedriger Auslastung.
Bedeutet: Deine Verluste bleiben im kompletten Nennbereich (sprich <750 Watt) größtenteils konstant.

Anders wäre es vielleicht, wenn man große motorische Lasten hätte. Die kleinen Gleichstromlüfter mit ihren Legomotoren sind aber nen Witz im Vergleich.

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14.07.2011, 15:10

Ka was Messer da labert... ich stell mir da Physik aus der 8. Klasse vor...
Wenn der Wirkungsgrad runter geht heißt das für mich, dass ich weniger nutzbare Energie(Strom) bekommen und mehr (nicht nutzbare) Abwärme.
Ein Netzteil mit einem besseren Wirkungsgrad(aufgrund besserer Auslastung) produziert also weniger Abwärme dafür mehr nutzbare Energie.

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14.07.2011, 15:22

Ka was Messer da labert... ich stell mir da Physik aus der 8. Klasse vor...
Wenn der Wirkungsgrad runter geht heißt das für mich, dass ich weniger nutzbare Energie(Strom) bekommen und mehr (nicht nutzbare) Abwärme.
Ein Netzteil mit einem besseren Wirkungsgrad(aufgrund besserer Auslastung) produziert also weniger Abwärme dafür mehr nutzbare Energie.
Die Energie die der Rechner braucht um zu laufen bleibt gleich. Wenn er die nicht bekommt dann läuft er nicht.
Wenn der Wirkungsgrad runter geht dann heißt dass sein Rechner der angenommen 600W braucht aus der Steckdose keine 600 Watt zieht (das wäre ein Wirkungsgrad von 1) sondern 750 Watt von denen dann 150 Watt in der Luft verpuffen und 600 Watt das machen was sie sollen (Wirkungsgrad 0,8).
Einfach toll