Heyho,
mir ist gerade mal wieder eine altbekannte Tatsache aufgefallen, bei der es mich interessieren würde wie ihr dazu steht:
Nachdem ich in der letzten Woche 2 Seminararbeiten für die Uni schreiben musste und dementsprechend viel vor Word hing, wurde mir mal wieder klar, dass ein unglaublicher Unterscheid zwischen dem Lesen am Computer und dem Lesen eines auf Papier geschriebenen Textes besteht.
Mir geht es jedesmal so, dass ich wenn ich einen Text schreibe, bei dem mir wichtig ist, dass er keine Fehler enthält - wie eben zB. eine Seminararbeit -, und diesen danach mehrfach korrekturlese, keine Fehler mehr finde. Drucke ich das Dokument dann aber aus, setze mich mit nem Stift davor und lese nocheinmal alles durch, dann kann ich sicher sein noch einiges zu finden.
Das gleiche gilt im Übrigen in abgewandelter Form auch in Foren.
Wenn ich hier einen Beitrag schreibe, und darauf achte, dass er eine ordentliche Form hat, richtig geschrieben ist, idealerweise auch nicht mit irgendwelchen irreführenden Formulierungen durchsetzt ist und ihn dann korrekturlese, finde ich meißt nicht allzu viele Fehler. Poste ich den Beitrag dann aber und lese ihn mir in der fertigen Version im Forum nochmal durch, finde ich immer noch was.
Das komische ist also, dass der Unterscheid wohl nicht am Papier oder dem Monitor liegen kann. Es hat irgendwie mehr mit der nicht mehr editierbaren Version zu tun. Jedenfalls scheint mir da das Problem zu liegen.
Geht euch das auch (manchmal/immer) so? Gibts dafür vielleicht eine sinnvolle Erklärung?