Möglichweise, weil du ihn nur als "Barlow, der die Blogs macht" kennst und nicht als "Schorsch, mit dem man zusammen mit Bene früher nachts durch die BGs oder ZG gedödelt ist"Ich hab noch nie selbst auf 9gag gesurft , höchstens mal ein Link geklickt und interessiere mich auch nicht für Barlows Kommentare (so gar nicht).![]()
In Filmen des letzten Jahrtausends war das einfach toll, so futuristisch, unvorstellbar, und so weit weg wie die fliegenden Skateboards aus Back to the Future... Wenn man das jetzt so sieht - in der Entwicklung vielleicht nur noch wenige Jahre entfernt - dann macht es mir Angst. Was ist mit Orwells (Alb?)Traum 1984 geschehen, der Sorge um den gläsernen Menschen? Haben wir seit "Big Brother" jedwede Berührungsängste mit den neuen Medien & Technologien verloren? Wie soll das in 5 oder 10 Jahren weitergehen?
Zitat
Man kann diese binäre Betrachtung auch auf andere Bereiche übertragen, nehmen wir zB. mal die aktuelle Diskussion im zuletzt gesehen - Forenthema. Warum müssen wir da 7,354/10 Punkten für einen Film verteilen? Reicht es nicht auch ob er uns gefallen hat oder eben nicht? Warum muss man da überhaupt differenzieren? Oder wenn überhaupt, warum dann nicht:
2/2 mag ich sehr, werde ich jedes Mal wenn er im FreeTV läuft trotz 10 Minuten Werbeblöcken gerne wieder anschauen
1/2 guter Film, ABER ...
0/2 gefiel mir nicht (wegen der Gründer oder überhaupt, ist doch im Grunde egal - er hat dir nicht gefallen. Ob das nun eine 1/10 oder 4/10 wird, weiterempfehlen würdest du ihn doch so oder so nicht)
Ich bin kein Web 2.0 Mensch, habe weder irgendwasVZ, Twitter noch sowiesoBuch Accounts. Damit man den Kram optimal nutzen kann bedürfte es ja schon eines Smartphones und ich bin zu geizig neben meiner regulären Internetflat noch mal x € meinem Anbieter jeden Monat in den Rachen zu schmeissen, ist ja nicht so als ob wir nicht schon viel zu viel Zeit vorm PC verbringen würden. Von daheim kann ich auch bequem Emails schreiben, die im Grunde alle Funktionen des Webs 2.0 abdecken (email Verteiler wenn mehrere Leute etwas wissen w-/sollen) und mir ist es egal, wie viele virtuelle Freunde andere Leute haben. Frei nach dem Motto: "Der Bruder des Onkels meines Neffen dritten Grades muss nicht wissen, wie groß mein letzter Haufen war." Ich telefoniere da lieber, da bekomme ich einfach mehr zurück als von einer 140 Zeichen Nachricht. Ich mag auch einfach die Vorstellung nicht, Informationen nur häppchenweise weiterzureichen. Da kommt man nicht vom hundertste ins tausende und führt keine Unterhaltung über Stunden, wie man es doch auch sonst machen würde, wenn man sich normal trifft und das ist in meinen Augen schöne Kommunikation.
In Filmen des letzten Jahrtausends war das einfach toll, so futuristisch, unvorstellbar, und so weit weg wie die fliegenden Skateboards aus Back to the Future... Wenn man das jetzt so sieht - in der Entwicklung vielleicht nur noch wenige Jahre entfernt - dann macht es mir Angst. Was ist mit Orwells (Alb?)Traum 1984 geschehen, der Sorge um den gläsernen Menschen? Haben wir seit "Big Brother" jedwede Berührungsängste mit den neuen Medien & Technologien verloren? Wie soll das in 5 oder 10 Jahren weitergehen?
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Melian« (05.04.2012, 16:01)
In Filmen des letzten Jahrtausends war das einfach toll, so futuristisch, unvorstellbar, und so weit weg wie die fliegenden Skateboards aus Back to the Future... Wenn man das jetzt so sieht - in der Entwicklung vielleicht nur noch wenige Jahre entfernt - dann macht es mir Angst. Was ist mit Orwells (Alb?)Traum 1984 geschehen, der Sorge um den gläsernen Menschen? Haben wir seit "Big Brother" jedwede Berührungsängste mit den neuen Medien & Technologien verloren? Wie soll das in 5 oder 10 Jahren weitergehen?
Zitat
Man kann diese binäre Betrachtung auch auf andere Bereiche übertragen, nehmen wir zB. mal die aktuelle Diskussion im zuletzt gesehen - Forenthema. Warum müssen wir da 7,354/10 Punkten für einen Film verteilen? Reicht es nicht auch ob er uns gefallen hat oder eben nicht?
Zitat
Damit man den Kram optimal nutzen kann bedürfte es ja schon eines Smartphones
Zitat
Von daheim kann ich auch bequem Emails schreiben, die im Grunde alle Funktionen des Webs 2.0 abdecken
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Da kommt man nicht vom hundertste ins tausende und führt keine Unterhaltung über Stunden, wie man es doch auch sonst machen würde, wenn man sich normal trifft und das ist in meinen Augen schöne Kommunikation.
Warum sollte man bestehende Systeme nicht mal hinterfragen? Ich kann nun mal nicht jedes Thema googeln bzw. auf Wikipedia nachschlagen und bekomme in annehmbarer Zeit eine befriedigende Antwort. Entstehen nicht viele Formen der interessanteren Unterhaltungen durch eine Frage oder eine Idee?
Zitat
Krankg: Ich komm mir grade vor, als müsste ich begründen, warum die Welt eine Kugel ist.
Zu großer Bekanntenkreis klingt interessant, aber mit jemanden mit dem ich mich nicht verstehe brauche ich doch aber auch keinen Kontakt halten, auch keinen losen. Ich rufe zB. ehemaligen Kollegen in den ruhigen Nächten an und umgekehrt und wir erzählen uns dann den neusten Tratsch. Wenn ich in alte Regionen fahre melde ich das eben bei den Leuten an, auf die ich gerade Lust habe und irgendwer wird sich schon finden und was mit mir unternehmen.
Zitat
Melian: Ich bin da zum Beispiel ganz anderer Meinung. Ich finde FB eine großartige Möglichkeit um mit Leuten in losem Kontakt zu bleiben, mit denen man sonst wohl keinen Kontakt mehr hätte - weil eben dieser Teil des "Bekanntenkreises" einfach zu groß werden würde. [...] Auf die Art werden wir uns sollte er mal nach München kommen oder ich in HH sein natürlich sofort treffen und was utnernehmen.
Da sind wir wohl einfach ganz andere Typen, ich pflege zB. auch schon seit über 20 Jahren eine Brieffreundschaft nach Kanada und wenn man sich auseinander lebt (sowohl räumlich als auch emotional) nimmt der Kontakt eben ab, damit habe ich kein Problem.
Zitat
Melian: Das was FB ausmacht, ist nicht die Möglichkeit den Kontakt zu Freunden zu halten die man sowieso jeden Tag sieht (wobei natürlich auch das möglich ist und im Falle meines Freundeskreises auch viel
praktiziert wird), nein der Vorteil ist dass man Kontakt zu den Leuten halten kann, die man eben sehr selten sieht und aber halt vllt auch gernmag. Leute bei denen man früher immer gesagt hat "ach Mensch, wie gehts eigentlich dem X, den hab ich ja schon ewig nimmer gesehen - das war eigentlich immer ein super Typ, den müsst ich eigenltich mal wieder anrufen" - nur hat man dann halt doch vllt in 1/10 Fällen wirklich zum Telefon gegriffen.
Vielleicht sollte es da eher heissen "[...] vielleicht will ich auch nicht [...]" und das ist der Knackpunkt an dem Teil der Geschichte, wir sind ja nicht alle gleich kommunikativ.
Zitat
Krang: Tja, vielleicht will man auch nicht immer gleich stundenlang mit jemandem reden. Schon allein aus dem Grund, weil das Produkt aus "Konversationslänge" und "Bekannten" nicht in einen Tag rein passt.
Zitat
Da kommt man nicht vom hundertste ins tausende und führt keine Unterhaltung über Stunden, wie man es doch auch sonst machen würde, wenn man sich normal trifft und das ist in meinen Augen schöne Kommunikation.
Aufhalten lässt sich der Fortschritt sicherlich nicht, aber das gesunde Misstrauen möchte ich mir bewahren. Ich werde mir jetzt sicherlich keine Sandalen (+Socken!!) anziehen, Rüben pflanzen und jeden Tag dafür beten, dass ein EMP uns zurück in die Steinzeit befördert :)
Zitat
Melian: Sicherlich ist ein gewisses MIsstrauen gesund und vllt auch zu einem Teil verloren gegangen. Aber letztlich glaube ich nicht, dass sich der Fortschritt aufhalten lassen wird - regulieren hoffentlich - aber nicht aufhalten.
Ob jetzt Google meine Mails mtliest um meine Werbung persönlicher zu gestalten oder das BKA, um mich vor den vielen Terroristen zu schützen -beides greift schon tief in meine Privatsphäre ein. Und ob da nicht ein reger Austausch stattfindet zwischen staatlichen Behörden und den Firmen kann wohl auch fast niemand mit Bestimmtheit sagen (siehe zB. Bezieht Gema Daten von Netcologne?).
Zitat
Krang: [...] aktive Überwachung durch den Staat (der Staat spielt in der Regel keine Rolle, wenn "1984" als Argument angeschleppt wird)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bela« (06.04.2012, 13:02)
Zum Bewertungssystem:
Die Differenzierung oben raus sehe ich ja noch bedingt ein (je nachdem wie groß das ABER eben ist), aber ob ein Film jetzt nicht sehenswert ist aufgrund schlechter schauspielerischer Leistung, schlechtem Drehbuch oder was auch immer - was kann man überhaupt mit einer 0/10-4/10 anfangen? Die Kernaussage ist doch im Grunde immer: "Schaut ihn euch nicht an."
Zitat
Warum sollte man bestehende Systeme nicht mal hinterfragen? Ich kann nun mal nicht jedes Thema googeln bzw. auf Wikipedia nachschlagen und bekomme in annehmbarer Zeit eine befriedigende Antwort. Entstehen nicht viele Formen der interessanteren Unterhaltungen durch eine Frage oder eine Idee?
Zitat
Zu großer Bekanntenkreis klingt interessant, aber mit jemanden mit dem ich mich nicht verstehe brauche ich doch aber auch keinen Kontakt halten, auch keinen losen.
Zitat
Ob jetzt Google meine Mails mtliest um meine Werbung persönlicher zu gestalten oder das BKA, um mich vor den vielen Terroristen zu schützen -beides greift schon tief in meine Privatsphäre ein. Und ob da nicht ein reger Austausch stattfindet zwischen staatlichen Behörden und den Firmen kann wohl auch fast niemand mit Bestimmtheit sagen (siehe zB. Bezieht Gema Daten von Netcologne?).