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Melian

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1

27.06.2011, 20:11

Gebrauchthandel ist legaler Diebstahl!

These News completely made my day!

http://www.gamestar.de/spiele/the-darkne…21,2323827.html

/discus ;)
Kann mir bitte mal jemand das Wasser reichen?

Knives

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2

27.06.2011, 23:58

Was ein schwachsinn. Wenn ich ein Spiel nach so kurzer Zeit direkt weiter verkaufe, dann doch nur weil der Wiederspielwert einfach gegen null konvergiert. Warum sollte ich einen Shooter wie z.B. BF BC2 nochmal spielen? Um andere Waffen zu verwenden? Wenn mich der Multiplayer nicht interessiert (z.B. weil ich immer noch Counter Strike spielen würde, wenn dann denn dann), hat das Spiel seine Daseinsberechtigung verloren. Dafür dann mal eben 50+ Euro hinlegen, wäre mir auch zuviel für vielleicht 6 bis 8 Stunden "Spielspaß", Da noch ein paar Euronen wieder zurückzugewinnen, durch weiterverkauf ist dann ja wohl mehr als verständlich.
Übrigens muss nicht jedes Singleplayerspiel nach einmaligem Durchspielen ausgelaugt sein, selbst wenn es kein Rollenspiel ist (dort ist der Wiederspielwert ja von Natur aus höher durch unterschiedliche Lösungswege). Prince of Persia: The two Thrones ist da so ein Beispiel. Ich hab das mittlerweile bestimmt 4 mal durchgespielt und beim schreiben bekomm ich Lust auf ein fünftes mal. Das Spiel ist einfach stimmig, es hat keine Hänger, bei denen man sich fühlt wie mit dem fünften Twink im damaligen Nagrand: Es gibt keine Eintönigkeit, keine stumpfen Wiederholungen, die nur durch leichte Abwandlungen der Rahmenhandlung oder der Umgebung neu verpackt werden.

Find es übrigens mal wieder bezeichnend, dass der ja nun wirklich nicht große Markt der Second Hand Spiele nun für die immer schlechtere Spielequalität als Grund herhalten muss. Gerade in Zeiten von immer mehr Registrierungs- und Onlinezwang ala Ubisoft und Steam, kann mir doch keiner erzählen, dass der Marktanteil da so groß ist.

3

28.06.2011, 00:19

Find es übrigens mal wieder bezeichnend, dass der ja nun wirklich nicht große Markt der Second Hand Spiele nun für die immer schlechtere Spielequalität als Grund herhalten muss. Gerade in Zeiten von immer mehr Registrierungs- und Onlinezwang ala Ubisoft und Steam, kann mir doch keiner erzählen, dass der Marktanteil da so groß ist.
ich glaube es geht hier primär im den Markt der gebrauchten Konsolenspiele, die kommen ja immernoch grßtenteils ohne irgendwelche Zwangsaccountbindung daher.

Ever87

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4

28.06.2011, 00:36

Find es übrigens mal wieder bezeichnend, dass der ja nun wirklich nicht große Markt der Second Hand Spiele nun für die immer schlechtere Spielequalität als Grund herhalten muss. Gerade in Zeiten von immer mehr Registrierungs- und Onlinezwang ala Ubisoft und Steam, kann mir doch keiner erzählen, dass der Marktanteil da so groß ist.
ich glaube es geht hier primär im den Markt der gebrauchten Konsolenspiele, die kommen ja immernoch grßtenteils ohne irgendwelche Zwangsaccountbindung daher.


wenn es um den grb. konsolenspielemarkt geht will ich wissen wo der typ 40$ bei gamestop herhat...ich hab grad den kurs canadian dollar zu euro nich da, aber das wäre ja ein 2/3 verhältnis..mal so als beispiel: ich hab mir letzten august ne xbox360 neu für 150 gekauft und seitdem skate 3 für 50, irgendein gta für 30, fable 2 für
30, army of two für ca 25 und splinter cell conviction für 25 (beide uk import)

weil ich die xbox kaum benutzt hab, hab ich sie letztens für 60 an nen freund verkauft, der sie für fifa wollte...für skate 3 und gta habe ich bei gamestop ZUSAMMEN 12 euro bekommen, die UK importe wollten sie mir gar nicht abkaufen wegen PEGI statt USK..die hab ich dann hier in holland gegen 13 euro bei games mania oder so verkauft ...keine ahnung wo der typ seine gebrauchten spiele verkloppt, aber sicher nich bei gamestop :winken:

Siam

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28.06.2011, 08:21

Find es übrigens mal wieder bezeichnend, dass der ja nun wirklich nicht große Markt der Second Hand Spiele nun für die immer schlechtere Spielequalität als Grund herhalten muss.

Wenn sich 50% der Gebrauchtspielekäufer entscheiden würden es neu original (vom Hersteller) zu kaufen, gäbe es mehr EInnahmen für diesen, was wiederum mehr Budget sprich mehr Entwicklungszeit bedeutet für einen Folgetitel, so abwegig is das Ganze nicht.

Es geht hier in dem Artikel auch weniger darum, dass die Spieler sich Gebrauchte Spiele kaufen sondern um den MIssstand dass sich Firmen wie Gamestop eine goldene Nase an dem Handel mit den gebrauchten Spiele verdienen für das dass sie eigtl nur Spiele von Leuten kaufen, kurz lagern und wieder weiterverkaufen und selber keine "Leistung" einbringen.
Besonders mit Spielen die frisch aufn Markt kommenist da dei Gewinnspanne eben sehr groß und pro Spiel 20$ durchaus realistisch.

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28.06.2011, 10:07

konsolen sind doch eh der reinste abzug...ich mache nie wieder den fehler, mir eine zu holen. die games mega teuer und was man dafür bekommt ist echt der reinste witz...wenn die kampagne 10 stunden dauert, jubeln die konsolenfans schon und wer im inet zocken will darf dafür auch nochmal mächtig abdrücken. von gamestop fühle ich mich auch nur verarscht, weil ich damals z.b. skate 3 gebraucht kaufen wollte und in allen 3 gamestop läden in meiner stadt keins da war...hätte auch 30 euro gekostet oder so. dann muss ich ihnen meins gegen 8 verkaufen? und die nerd-verkäufer in dem laden lächeln einen mit so einem wissenden grinsen an "ich weiß genau, dass wir dich grade abziehen, aber du willst das game ja loswerden und wir machen gut gewinn damit" Konsole [x] nein danke!

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28.06.2011, 10:54

die hersteller wollen nicht das jemand ihr spiel nicht bei ihnen kauft und die die weiter verkaufen wollen daran verdienen . ganz normal :rolleyes:
ich spiele gerne mal auf der konsole, nie über internet , immer zu zweit. macht spaß. :super:
Einfach toll

Melian

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28.06.2011, 16:53

Stellt sich die Frage, wann Mercedes das erste Mal versucht, den Weiterverkauf von Gebrauchtwagen über einen anderen Zwischenhändler als Mercedes selbst, als legalen Diebstahl bezeichnen zu wollen.
Kann mir bitte mal jemand das Wasser reichen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Melian« (28.06.2011, 16:54)


Siam

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28.06.2011, 17:07

Einen Mercedes kauft man sich auch nicht neu und verkauft diesen nach 2000 km (oder 3 Monaten) wieder.
Ein Mercedes wechselt auch nicht 10 mal den Besitzer.

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28.06.2011, 17:25

Wenn man das ganze auf die Lebensdauer eines Autos bzw eines Spiels überträgt, dann ist der Vergleich mehr als realistisch.

Öfter als 3-4 Mal wird ein Gebrauchtspiel im Schnitt auch nicht weiterverkauft. Das ist für ein Auto ebenfalls ein realistischer Wert. Wenn man dabei die etwaige Nutzungsdauer anschlägt, dann liegt man bei Spielen vielleicht bei 3-5 Jahren, bei einem Auto eher in einer Region von 10-15 Jahren+.
Dementsprechend ist ein Wiederverkauf eines Autos nach 1 Jahr (was absolut Normal ist - auch wenn man dazu sagen muss, dass Jahreswagen natürlich meisst doch über den ursprünglichen Hersteller verkauft werden) - nicht viel anders ist, als der Wiederverkauf eines Spiels nach 3 Monaten.
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Siam

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28.06.2011, 18:33

Jahreswagen sind hier ein ziemlich schlechtes Beispiel, da diese unter besonderen Bedingungen wiederverkauft werden und wie du schon sagtest zumeist auch wieder über den Hersteller

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28.06.2011, 20:02

Dann nimm als Beispiel die Digicam, die bei Ebay weiterverkauft wurde, nachdem der Erstbesitzer seine Urlaubsfotos gemacht hat - für was anderes hat er sie ja nie gebraucht.
Oder nimm das tolle Abendkleid das sich eine Frau gekauft hat um in die Oper zu gehen, danach aber an einen Second Hand Laden verkauft hat.
Oder eben das Auto, dass dann halt nicht nach 1 Jahr, sondern nach 3 weiterverkauft wird (was für ein Auto eigentlich auch immernoch kein Alter ist).
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13

28.06.2011, 21:30

Das einzige was beim Auto eben noch zu beachten ist, dass der Hersteller in den meisten Fällen zwar nicht mehr am Weiterverkauf jedoch an der weiteren Benutzung des Wagens verdient (Ersatzteile, Inspektion, usw...)

Genau dahin wollen die Spielehersteller ja auch (Zusätzliche Online Inhalte über CDKey, DLC's, MP-Server) usw...
Nur die Spielehersteller gehen das ganze (meiner meinung nach) falsch an. Anstatt ein fertiges gutes Spiel zu publizieren und dann per erweiterungen, dlc's und online-inhalten attraktiv zu halten. Wir meist nur ein halbfertiges Spiel geliefert das dann per bonuszahlungen zu einem vollwertigen ausgebaut werden kann.

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29.06.2011, 06:44

Alles humbug und Geld Schneiderei.
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29.06.2011, 08:32

Deine Digicam, Abendkleid und das Auto sind mit dem Kauf selbiger abbezahlt und bringen dem Hersteller Gewinn pro verkaufter Einheit. Mit einem Spiel is da grad mal eine Stunde eines Softwarentwicklers abgedeckt.
Natürlich wird eine Digicam oder ein Auto erst durch Massenproduktion entsprechend billiger, das mit schon klar, aber hier gibt es immerhin entscheidende Materialkosten und nicht nur immaterielle Leistung wie bei nem Spiel das finanziert werden muss. Von daher kannst du das nicht einfach so vergleichen.

Am ehesten würde ein Vergleich mit nem Kinofilm passen. Denn da bezahlst du auch ein winzigen Betrag für eine immaterielle Leistung anderer. Da deckst du mit dem Eintritt nichtmal ne Stunde eines normalen Arbeiters. Spiel 40€ für 10h Spielspass (bei vielen Spielen eigtl bedeutend längere Spieldauer). Also 4€ pro Stunde. Kinofilm dauert 90 Minuten wären 6€ oder respektive länger. Also auch vom Geld her gut vergleichbar.
Dann stell dir vor du würdest mit dem Kinobesuch eine digitale Kopie bekommen in schlechterer Qualität(gebrauchter Zustand) und darfst die weiterverkaufen. Diese vertickst du dann für die Hälfte weiter und andere sehen diese nach nem Monat.
Achja noch was: Warum gibt es wohl keine DVD zu kaufen ab dem Kinostart, sondern erst versetzt nach 5-6 Monaten? Ups da sind die geforderten 6 Monate aus dem Artikel. Und genau deswegen wird ds so gehandhabt bei der DVD, dass die Besucher gezwungen sind ins Kino zu gehen wenn sie den Film sehen wollen.

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29.06.2011, 08:43

Naja, den einen Urheberrechtsfall mit einem anderen zu begründen ist irgendwie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Ausserdem haben auch materielle Gegenstände wie Autos, Kleider und MP3 Player teilweise sehr teure Entwicklungszeiten, die auch prozentual pro Produkt abbezahlt werden müssen. Da machst du es dir zu einfach, wenn du Software auf die Entwicklungskosten und "Hardware" auf die Produktionskosten beschränkst. Mal davon abgesehen, dass in die Produktionskosten eben auch Dinge mit einfließen wie Maschinenverschleiss bzw. Maschinenanschaffungskosten. Die reinen Rohmaterialkosten von einem MP3 Player sind wahrscheinlich ein Witz gegen die anderen Kosten.

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29.06.2011, 09:58

Das mir schon klar dass es bei Autos auch eine entsprechende riesige Entwicklungszeit bedarf für Motoren etc... das Ganze sollte nur als einfaches Beispiel dienen dass man einfach kein Auto mit nem PC Spiel vergleichen kann. Es sind einfach Äpfel und Birnen und das von dir aufgezählte mit Maschinenkosten bestätigt dies ja nur, denn diese Maschinen produzieren ja nicht nur für ein Modell eines Autos oder generell beschränkt auf Autos, da werden auch teile für Motorräder produziert oder was weiß ich.

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29.06.2011, 11:04

Wenn du schon so eine Digicam als Beispiel nimmst, geh ich da mal drauf ein.
In einer Modernen Digicam für 150€ steckt Hardware mit einem Material+Produktionswert von... ka... ~30€ - Maximal.
In einem Spiel das 50€ Kostet stecken mit allem drum und drann vllt 3-5€ Material+Produktionskosten.
Sind 10% Unterschied - Die Machen den Kohl dann auch nicht mehr so fett, dass beim einen Weiterverkauf erlaubt wäre und beim anderen nicht.

Die 6 Monate Sperrfrist bei Filmen gelten im Übrigen in erster Linie um die Kinos zu schützen - und nur in zweiter die Filme.
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29.06.2011, 11:19

Kann man doch fast 1 zu 1 auf Software übertragen. Bei modernen Spielen wird ja nicht jedes mal der komplette Code von Hand neugeschrieben, sondern gerade in Sachen Grafik, Physik, Sound, usw. fertige Module eingebettet. Diese werden auch nur einmal für mehrere verschiedene Produkte gebaut, genau wie entsprechende Maschinen im Maschinenbau.

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