Diverse Fundstücke des Tages

  • https://arxiv.org/pdf/1711.03323.pdf

    Reversing the thermodynamic arrow of time using quantum correlations



    Kann mir irgendeiner mit mehr Physikverständnis als ich erklären, was da gemacht wurde und was das bedeutet? Gibts in 500 Jahren Zeitmaschinen? Oder gehts darum, physikalische Prozesse umzudrehen und Dinge fallen dann nach oben?

  • Wenn die orange Bedrohung Glück hat bekommt er ab heute Abend erstmal Sonderurlaub. Außer der Senat bekommt sich noch zusammengerissen, aber mit Obereule Mitch McConnel am Drücker hat der Deppenimperator seine freien Tage garantiert :>

    "Ich bin kein Investor. Die Leute sagen mir immer, ich solle mein Geld für mich arbeiten lassen. Ich habe mich entschiede: ich arbeite - und lasse mein Geld stattdessen entspannen. Lässt man sein Geld für sich arbeiten wird es oft gefeuert." - Jerry Seinfeld

  • Interview in der SZ, welches mir "aus der Seele" spricht.

    Große Teile der Punkte die Armin Grunewald hier nennt bringe ich in Diskussionen im Freundeskreis seit 2-4 Jahren ständig.

    Vor allem dann, wenn ich den Merkel'schen Stillstand kritisiere.

    Finde ich wirklich absolut lesenswert!

    Natürlich auch meiner ganz eigenen Filterblase zuzuschreiben, dass ich sowas "finde".


    http://www.sueddeutsche.de/wir…-das-system-ist-1.3842973

  • Sascha Lobo über die letzten Aussagen von Volker Kauder über das Thema "Digitalisierung"


    Ich habe sehr gefeiert: http://www.spiegel.de/netzwelt…lt-kolumne-a-1190731.html


    Passend dazu übrigens auch ganz nett das Wissen über den Plan von Helmut Schmidt (!) dessen Regierung den Plan aufstellte ganz (West-)Deutschland (!!) mit Glasfaser zu versorgen. Das war 1981! Danach kam ein gewisser Helmut Kohl, der der Ansicht war, dass das ja eigentlich Unsinn ist und den Plan gecancelt hat.

    http://www.wiwo.de/politik/deu…iter-werden/20811640.html

  • http://www.spiegel.de/wirtscha…arifstreit-a-1191947.html


    4,3 % auf 27 Monate Laufzeit.


    Im Vergleich: 2016 waren es 4,8% auf 16 Monate.


    Wo genau ist da jetzt der Erfolg? Stattdessen diese bekloppte 28h-Woche (was meiner Meinung nach Sache des Gesetzgebers wäre, der das seit 2013 plant, jedoch nicht hinbekommt) und in wie weit sich die Gewerkschaft bezüglich Lohnausgleich durchgesetzt hat, bleibt auch noch offen.

    Und als "Flexibilisierung" der Arbeitszeit mehr 40h Verträge für die Belegschaft.


    So als Empfehlung, wenigstens für die Schreibtischberufe: Wie wäre es stattdessen 25+% seiner Arbeitszeit flexibel auf die Woche verteilen zu können, inklusive Wochenende, Feiertagen, Urlaub und eben auch Nachts? Weg vom Zeit absitzen von Montag bis Freitag, 9-17 Uhr, hin zu mehr eigenverantwortlichem Arbeiten wenn man Zeit und Lust hat. Steigert die Produktivität deutlich.

  • Die Firma für die ich arbeite hat finnische Wurzeln (bin ja auch elektro Ing.) 40h Woche in Deutschland, 42,5h in der Schweiz und 38h in Finnland, das sind die standard Zeiten. Es ist aber auch möglich weniger Zeit zu arbeiten also z.b. nur 80% mit entsprechenden Gehaltsabzügen.

    Ich würde sagen wir haben 100% eigenverantwortliche Arbeitszeiten, können anfangen wenn ihr wollen und auch einfach mal mittags in zur Kita/Friseur fahren oder Feierabend machen. Homeoffice ist jederzeit möglich und man wird auch nicht komisch angeguckt wenn man mal ne ganze Woche daheim bleibt weil das Kind Grippe hat. Kommt vor das wir uns extra fürs Büro verabreden "wenn du kommst komme ich auch". Hat ja auch Vorteile seine Kollegen zu sehen.

    Es kommt vor das die 40h Woche deutlich überschritten wird, dass hat dann aber einen Grund (Kollege krank, Ende des Jahres Stress, Geschäftsreise), das fühlt sich dabei freiwillig an. Die Zeit kann man dann einfach abfeiern, Überstunden gibt es nicht - nur gute Leute in der Firma, es gibt kein Anlass ein "ich nem nächste Woche 2 Tage Ausgleich" zu hinterfragen. Bekommt ein Kollege mit das man zuviel Zeit arbeitet bekommt man verständnisvoll und scherzhaft geschimpft, wenn das aber zu häufig hintereinander passiert dann wird geguckt wie man die überlast reduzieren kann - nach den Motto zuviel Arbeit macht krank und wir wollen nicht das die Leute krank werden. Motivation ist u.a. Gewinn-und Umsatzbeteiligung.


    Meine Freundin arbeitet in einer Bank. Da gönnen sie sich die Butter nicht auf dem Brot und auch sonst ist es genau das Gegenteil von meiner Firma.

  • Wo genau ist da jetzt der Erfolg?


    Da: "Im Gegenzug gibt es bei der Arbeitszeit für die Arbeitgeber auch Luft nach oben."


    BoP Wie groß ist denn euer Laden bzw. euer Standort?

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  • Die Firma für die ich arbeite hat finnische Wurzeln (bin ja auch elektro Ing.) 40h Woche in Deutschland, 42,5h in der Schweiz und 38h in Finnland, das sind die standard Zeiten. Es ist aber auch möglich weniger Zeit zu arbeiten also z.b. nur 80% mit entsprechenden Gehaltsabzügen.

    Ich würde sagen wir haben 100% eigenverantwortliche Arbeitszeiten, können anfangen wenn ihr wollen und auch einfach mal mittags in zur Kita/Friseur fahren oder Feierabend machen. Homeoffice ist jederzeit möglich und man wird auch nicht komisch angeguckt wenn man mal ne ganze Woche daheim bleibt weil das Kind Grippe hat. Kommt vor das wir uns extra fürs Büro verabreden "wenn du kommst komme ich auch". Hat ja auch Vorteile seine Kollegen zu sehen.

    Es kommt vor das die 40h Woche deutlich überschritten wird, dass hat dann aber einen Grund (Kollege krank, Ende des Jahres Stress, Geschäftsreise), das fühlt sich dabei freiwillig an. Die Zeit kann man dann einfach abfeiern, Überstunden gibt es nicht - nur gute Leute in der Firma, es gibt kein Anlass ein "ich nem nächste Woche 2 Tage Ausgleich" zu hinterfragen. Bekommt ein Kollege mit das man zuviel Zeit arbeitet bekommt man verständnisvoll und scherzhaft geschimpft, wenn das aber zu häufig hintereinander passiert dann wird geguckt wie man die überlast reduzieren kann - nach den Motto zuviel Arbeit macht krank und wir wollen nicht das die Leute krank werden. Motivation ist u.a. Gewinn-und Umsatzbeteiligung.


    Meine Freundin arbeitet in einer Bank. Da gönnen sie sich die Butter nicht auf dem Brot und auch sonst ist es genau das Gegenteil von meiner Firma.

    Ist bei mir identisch, inklusive Freundin bei der Bank mit den gleichen Erfahrungen. Nur stört es mich, dass die mögliche Arbeitszeit auf Mo-Fr und "tagsüber" beschränkt ist plus wir öfter mal dumme Schließtage haben, die von der Produktion rüberschwappen. Die darf ich dann mit meinem Gleitzeit- oder Urlaubskonto bezahlen und mich zuhause langweilen. Meinem Arbeitgeber wäre es wahrscheinlich sogar recht, wenn ich auch Sonntag Nachts arbeite (wenn er nicht mehr dafür bezahlen muss), nur ist das nach Arbeitnehmerschutzgesetz einfach nicht erlaubt.

    Pech haben übrigens auch Arbeitnehmer bei japanische Firmen. Da kennt man Homeoffice wohl nur aus Erzählungen, weil da häufig noch diese "alte" Mentalität herrscht.

  • Nicht nur die Japaner...

    Wenn man "beim Kunden" arbeitet, dann muss man da auch vor Ort sein, weil "der Kunde" dann gern sieht, dass man für ihn arbeitet.

    Homeoffice kannste da vielleicht machen, wenn du nen Tag Selbstverwaltung oder so machst. Aber das ist dann halt auch kein Tag, der in die Zielereichung geht, weil dafür müsste man ja "beim Kunden" sein... usw :D